Belua Kogltanz
Ich bin, ...
... auch, wenn die Andere das nicht wahrhaben will!
Gestatten, ich bin Dr. Hide. Mrs. Jekyll, das dumme Ding wird von mir geführt. Manchmal ist es zum Weinen, wenn Miriam mal wieder nichts vernünftig gebacken kriegt und ich mir wünsche aus ihr zu fahren. Hätte mir einen anderen Symbionten aussuchen sollen, aber damals war sie Auswahl an kooperierfähigen Frischfleisch nicht allzu üppig, trotz des gerade abklingenden Babybooms nach dem Krieg.
Man muß ja sehen, wo man bleibt und man hat gewisse Ansprüche. Es ist nicht meine Sache von Seelchen zu Seelchen zu springen und immer verwüstetes Land zurückzulassen. Am Ende wäre man mir auch noch auf die Schliche gekommen und hätte mich ausgetrieben. Nicht auszudenken, wenn ich mein Unwesen nicht mehr treiben könnte.
Aber eines muß ich ihr ja lassen. Manchmal ist sie ein verdammt harter und ausdauernder Brocken. Es gab immer mal wieder Situationen, in denen sie mich überrascht hat. Gebt ihr 'ne Chance und ihr werdet ihre Menschlichkeit entdecken können. Laßt ihr Zeit, sie ist nicht die schnellste bei den inneren Werten.
Ich bin ja mal gespannt, ob und wann ich mich dann als „The Artist formerly known as Belua Kogltanz” bezeichnen muß, da ich den Namen nicht als Marke oder Künstlernamen eintragen habe lassen!
Die Geschichten zur Selbstfindung und Selbstwerdung
Wenn Ihr meine Geschichte lesen wollt, die hat Miriam in diesen drei Texten
niedergeschrieben:
Es ist sinnvoll, diese Reihenfolge einzuhalten!
| I. | Belua Kogltanz, und die Quadratur des Kreises | Prequel | |
|---|---|---|---|
| II. | Belua Kogltanz, oder die Einbindung eines freien Geistes | Narr-A-Tive | |
| III. | Belua Kogltanz, komm tanzen, bis daß es Kuchen gibt | Sequel |
Unsere Gesellschaft: Zwischen Platz und Plätzchen,
Vokativ und Kleingerede
Nein, wir sind nicht verrückt! Wir beide haben unser Plätzchen in der real existierenden Miriam. Zugegeben, Miriam ist immer noch auf der Suche nach ihrem Platz in dieser Gesellschaft, die anno 2020 hier in Deutschland existiert. Trotz ihres hohen Alters hat sie immer noch nicht ihr Plätzchen gefunden. In ihr ist aber wenigstens Ruhe eingetreten. Sie hat Ruhe gefunden, mit und in allen ihrer Facetten. Ihrer scheinbar gespaltenen Persönlichkeit ist gut so wie sie ist, auch wenn sie noch recht viel an sich arbeiten muß.
Ich schreibe das, weil ich der Teil ihres Selbst bin, der für Kreativität und Ideenreichtum zuständig ist. Deshalb auch diese eigene Seite im Netz. Vielleicht ein Aufschrei, um zu zeigen, dass auch ich bin! Frei denkend und immer zu einem Unfug bereit. Wenn ich eine Lautstärke erreiche, die in ihrer Stille nicht mehr zu überhören ist, dann habe ich es geschafft!
Der aufmerksame Leser wird bemerken, daß bei den Datumsangaben eine große Lücke klafft. Einige Texte sind von 2014/2015, danach ist erst mal nicht viel von mir geschrieben und auf den mirionics-Seiten veröffentlicht worden. Dies hat einen einfachen Grund. Ich wurde hart von einer Aussage getroffen, die mich genau diese Jahre gekostet hat, sie wieder zu kompensieren.
Was war passiert? Man hat mich eine Weltverbesserin gescholten, die mit ihrem Tun viel will und nichts erreicht. Diese Aussage hat mich härter getroffen, als ich es wahrhaben wollte. Ich habe die Zeit gebraucht, um damit wieder sinnvoll umzugehen. Ich hoffe, ich habe es geschafft! Sollte ich mit diesen Seiten, die Welt ein kleines Stück wirklich verändern, dann würde ich mich freuen, vor allem sollte es Vielen dadurch besser gehen und nicht nur Wenigen. Solange ich die Büchse der Pandora nicht öffne, ist alles gut.
So, nun auf zu neuen Ufern. Auf in unbekannte Gewässer und auf mit nichts als dem Verstand im Gepäck und der Vernunft als Wanderstab an der man sich festhalten kann. Auf zu Gedankenreisen in unsere ferne und nahe Zukunft, wie wir alle sie sich wünschen. Es wird Zeit uns kleinen Leute nicht mehr kleinzureden, sondern uns aktiv in den Diskurs einzumischen und unseren Standpunkt zu vertreten. Ich schreibe, also bin ich! In diesem Sinne.
Die Kunstfigur als eine singuläre, virtuelle Fragilität
Weil das denkende Untier (Belua cogitans) notwendig ist, um manche Gedankengänge wirklich bis in die letzte Konsequenz durchzudenken.
Ich, die Kunstfigur ist notwendig! Auch, wenn ich nur eine virtuelle Fragilität bin. Ich, die Kunstfigur, ist einzigartig und vielleicht für viele ein bisschen merkwürdig bis seltsam. Genau auch das soll sie sein. Ich sage nichts, was Miriam nicht auch sagen könnte und doch versuche ich Dinge zum Ausdruck zu bringen, die „mensch” so nicht sagen würde. Die Würde des Seins ist mir wichtig. Nicht nur die Eigene, sondern auch die Würde meiner Gegenüber. Macht ist mir nicht wichtig, aber ein interessanter Diskurs. Ich werde mein Bestes geben, um Euer Bestes zurückzubekommen.
Ein Geben und Nehmen. Im Netz der Netze. Solange es noch frei ist und eine Künstliche Intelligenz noch nicht alles dominiert. Im Netz der Netze, solange Trolle es noch nicht komplett übernommen haben. Im Netz der Netze, wo Gedankengänge frei geäußert werden können. Auch von Kunstfiguren, wie mir!